Ausschuss für Kultur, 16. Sitzung

Notizen aus dem Ausschuss für Kultur, 16. Sitzung, 29.05.18 (ohne Gewähr)

1. Wahl eines/einer 2. stellvertretenden Vorsitzenden

Frau Gleuel, FDP+Freie Wähler+Piraten, wird von Herrn Rönz, B90/Grüne, vorgeschlagen und einstimmig gewählt


2. Entwicklung Henschelgelände prüfen und fördern -101.18.171-

Anfrage der CDU-Fraktion

1. Welche unterschiedlichen Entwicklungsperspektiven hat der Magistrat aufgrund des Beschlusses der
Stavo vom 12.09.2016 (10118171) für das Henschelgelände geprüft?

Beschluss

Der Magistrat wird aufgefordert, unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten für das Henschelgelände zu prüfen und in den Ausschüssen für Kultur sowie für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr darüber zu berichten. Ziel ist dieEntwicklung des Kasseler Traditionsgeländes als städteplanerisches Gesamtkonzept mit privaten Investoren. Dabei ist vor allen Dingen auch eine Nutzung des Stadtarchives, des Fundus des Stadtmuseums sowie die Interessen der Kulturwirtschaft, der „Freien Szene“ und der nachhaltigen Entwicklung vor dem Hintergrund einer möglichen KuIturhauptstadtbewerbung zu berücksichtigen.

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Antwort Frau Völker:
Die städtebauliche Entwicklung des Henschel-Areals ist angesichts der industriegeschichtlichen
Bedeutung der ehem. Fa. Henschel von immenser Bedeutung für die Stadt Kassel, aber auch für die
Identität der Bewohner des Stadtteils Rothenditmold. Das Henschel-Areal verfügt über ein enormes
Entwicklungspotenzial für Kultur, Wohnen sowie verträgliche gewerbliche Nutzungen.

In einem mit dem Stadtplanungsamt, dem Kulturamt und der Wirtschaftsförderung abgestimmten
Schreiben an den damaligen Eigentümer hatte der Oberbürgermeister bereits im Juni 2016 verdeutlicht,
wie sich die Stadt Kassel die weitere Entwicklung vorstellt (Wohnen/ Kulturnutzung/ Technikmuseum)
und diesen gebeten, seine bisherigen Planungen zu modifizieren.

Mittlerweile hat dann ein Eigentümerwechsel stattgefunden und der Magistrat steht in einem
regelmäßigen Austausch mit den neuen Eigentümern.

Deutlich ist, dass die Stadt bislang sehr viel Engagement und Beratungsaufwand zur Entwicklung des
HenscheI-Areals aufgewandt hat. Die bisher vorgestellten Entwicklungs- und Nutzungskonzepte sind
vom alten Eigentümer nicht weiter verfeinert worden. Nur mit dem neuen Eigentümer der Liegenschaft
(AroundTown Commercial Properties) und dessen Bereitschaft zur Kooperation kann eine gesicherte und
vernünftige Perspektive für das Henschel-Areal entwickelt werden.


3. documenta 14 – 101.18.674 –

Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 06.11.2017
Bericht des Magistrats

Beschluss

Der Magistrat der Stadt Kassel wird gebeten, über den Ablauf der zeitgenössischen, internationalen Kunstausstellung documenta 14 im Ausschuss
für Kultur zu berichten.

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Stadträtin Völker führt in das Thema ein und beantwortet Fragen der Ausschussmitglieder. Herr Prof. Dr. Hellstern und Frau Prof. Dr. Ozga, beide Universität Kassel, stellen anhand einer Power-Point-Präsentation den Bericht über die Evaluation der „documenta 14“ der Universität Kassel und documenta
gGmbH vor.

Im Anschluss beantworten sie die Fragen der Ausschussmitglieder.
Da die heutige Berichterstattung im Vorgriff gegeben wurde auf den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12. März 2018 betr. Vorstellung Evaluation „documenta 14“ der Universität Kassel und documenta gGmbH, 10118756, behält sich Stadtverordneter Leitschuh für die CDU-Fraktion vor, diesen Bericht erneut auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung nehmen zu lassen. Dagegen erhebt sich kein Widerspruch. Herr Prof. Dr. Hellstern erklärt sich bereit ggf. den Bericht noch
einmal im Ausschuss zu halten.
Der Bericht von Stadträtin Völker, Herrn Prof. Dr. Hellstern und Frau Prof. Dr. Ozga wird zur Kenntnis genommen.


4. Vorstellung Prozess zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel – 101.18.747 –
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 05.02.2018

Der Magistrat wird aufgefordert, im Ausschuss für Kultur Ziele, Methoden und
Zwischenstände des Prozesses zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel vorzustellen.

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Antwort Kulturamt: Vorstellung Prozess zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel

Fragesteller: CDU-Fraktion .

1. Der Magistrat wird aufgefordert, im Ausschuss für Kultur Ziele, Methoden und Zwischenstände des
Prozesses zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel vorzustellen.

Antwort des Magistrats:

I – Anlass und Ziele der Kulturkonzeption

Anlass zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für die Stadt Kassel waren Überlegungen Kassels, sich als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ zu bewerben. Die Vorlage einer Kulturkonzeption (= einer KuIturentwicklungsplanung oder Kulturstrategie) ist dabei Voraussetzung, wobei diese auch unabhängig von der Perspektive eines Titelgewinns für die Entwicklung einer Stadt tragfähig sein muss.

Das Vergabeverfahren erfolgte im Frühjahr 2017. Dabei setzte sich das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. mit seinem externen Team rund um Projektleiter Dr. Patrick S. Föhl durch. Die Beauftragung erfolgte zum 1. Juli 2017. Der Erarbeitungsprozess soll bis zum 30. Juni 2018 abgeschlossen sein.

Die Erarbeitung einer Kulturkonzeption für die Stadt Kassel ist als partizipativer Prozess angelegt, der – laut Ausschreibung – „vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse die Potenziale, Herausforderungen und Leitlinien zur Weiterentwicklung der Kasseler Kultur und hier insbesondere der kulturellen Szene erarbeitet [und diese] in Ziele und Handlungsfelder überführt“.

Grundlage für die partizipativen Beteiligungsmaßnahmen waren drei umfangreiche bestandserhebende Analysen, die stets eng mit den Zwischenergebnissen der Beteiligungsformate verknüpft wurden:

  • Struktur— und Bestandsanalyse sozioökonomischer Rahmenbedingungen

  • Kulturförderanalyse

  • Netzwerkanalyse

Auf der Grundlage dieser Analyse haben zum Zweck der Entwickiung von Zielen und Maßnahmen zur kulturellen Weiterentwicklung der Stadt Kassel seit Sommer 2017 zahlreiche, sehr gut angenommene Gespräche, Veranstaltungen und sonstige partizipative Maßnahmen stattgefunden.

II- Beteiligungsmaßnahmen und Veranstaltungen im Rahmen des Erarbeitungsprozesses

Termin/Zeitraum

Veranstaltung

Teilnehmer /innen

08-09/2017

Leitfadengestützte Experteninterviews

24

08-09/2017

Vorab-Online-Befragung

118

09-12/2017

Online-Fragebogen und Auswertung zu einer Netzwerkanalyse

96

24.10.2017

1. Kulturworkshop

Ca 200

30.01.2018

1. Sonderworkshop „Junge Einblicke und Ansichten auf die Kulturstadt Kassel

ca. 50

1.02.2018

2. Kulturworkshop

ca. 180

28.02.2018

2. Sonderworkshop „Kassel International“

ca.30

15.03.2018

3. Kulturworkshop

ca.110

9.05.2018

Diskussionsveranstaltung „ Kulturförderung“

ca.100

09/2017-05/2018

3 Sitzungen des Prozessbegleitenden Beirates

240

07/2017-05/2018

9 Sitzungen einer internen Arbeitsgruppe

10

03-05/2018

Bericht über die Kulturkonzeption in Ausländer- und Seniorenbeirat. (Behindertenbeirat ist ausgefallen)

11/2017-05/2018

Kurzbericht zur Kulturkonzeption im Rahmen derVeranstaltungen „Kulturhauptstadt on the road“ bzw. deren Weiterführung „Kulturentwicklung im Dialog“

07/2017-05/2017

zahlreiche weitere Gespräche mit 2.8. Netzwerkvertretern (z.B. Kulturnetzkassel, Nachhaltigkeitsnetzwerk, etc.) und Einzelpersonen

Zu den großangelegten Kulturworkshops sowie zur Diskussionsveranstaltung „Kulturförderung“ wurden je rund 550 Kulturschaffende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus relevanten Querschnittsbereichen wie (Kultur- )Politik und (Kultur- )Verwaltung, Kulturtourismus und -marketing‚ Kultur – und Kreativwirtschaft, Bildung uvm. eingeladen. Der Verteiler wurde dabei über den gesamten Prozess erweitert und aktualisiert.

III – Methoden

Das Team bediente sich im Rahmen der (akteursbezogenen) Beteiligungsmaßnahmen eines breiten Methodenmixes. Dieser reichte von Online-Befragungen (siehe oben), über Einzel- und Kleingruppengespräche bis hin zu innovativen Diskussionsformaten wie der Fish-Bowl-Methode oder einem Galery-Walk.

Der Prozess wird darüber hinaus durch einen Beirat kritisch-konstruktiv begleitet. Dieser setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der freien sowie institutionell gebundenen Kasseler Kulturszene‚ der Kulturpolitik der Kulturverwaltung, der (Kultur-)Wirtschaft und der Bildung zusammen (siehe Anlage).

Öffentliche Transparenz wird durch eine Webseite gewährleistet, auf welcher alle Veranstaltungsprotokolle sowie Analysen einsehbar sind. Flankiert wird der Prozess durch eine kontinuierliche Pressearbeit.

IV – Wesentliche Zwischenergebnisse

Struktur— und Bestandsana/yse sozioökonomischer Rehmenbedingungen (2070-2016)

Wichtige Trends auf einen Blick:

  • Positiver Trend hinsichtlich wirtschaftlicher Entwicklung (u.a. [Kultur-]Tourismus‚ Beschäftigungsentwicklung und Bevölkerungswachstum; zunehmende Internationalisierung der Bevölkerung

  • Soziale und Erwerbssituation der Bevölkerung zeigt heterogene Trends B

    • so z.B. in einigen Bereichen noch negativ im Vergleich zu Hessischem Landesdurchschnitts (z.B. Beschäftigungsdichte geringer, Arbeitslosenquote höher etc.)

    • innerstädtische Unterschiede

  • Kulturangebot: breites und vielfältiges stationäres wie temporäres Kulturangebot; historische verankertes, breit gefächertes zivilgesellschaftliches Engagement

Daraus resultierende Herausforderung für die Kulturpolitik:

  • Erhalt der Vielfalt der Kulturlandschaft unter den sich verändernden Rahmenbedingungen (Stichworte: Veränderung des Kulturpublikums, größere Heterogenität in der Stadt, „Kulturelle Versorgungsfunktion“ für das Umland und die Region, Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Stadt, Kultur zur „lmagepflege“ vs. Innenwahrnehmung etc.)

Netzwerkanalyse:

  • 96 Teilnehmende: Vertreter/innen von (Kultur-)Einrichtung, aber auch Einzelkünstler/innen sowie Vertreter/innen aus kulturnahen Bereichen (z.B. Tourismus, Kreativwirtschaft, Politik etc.)

  • Akteurinnen und Akteure der Kasseler Kulturszene sind (untereinander) bereits relativ stark vernetzt – insgesamt 91 von 96 Befragten haben regelmäßige Kooperationen mit lokalen, regionalen oder nationalen Akteuren

  • Fokus liegt vor allem auf lokalen Kooperationen, die 75 % der innerdeutschen Kulturkooperationen ausmachen, davon die meisten innerhalb der Stadt Kassel

  • Über internationale Kooperationen verfügen 30 % der Befragten, viele weitere haben Interesse am Aufbau solcher Kooperationen oder arbeiten schon daran

  • Die internationalen Partner stammen aus 33 Ländern und 96 verschiedenen Städten (vor allem USA, Großbritannien, Niederlande; häufigstes Wunschland = Frankreich)

  • Kooperationspartnerinnen und -partner agieren vor allem in den Bereichen Kulturelle Bildung, Musik und Bildende Kunst

  • Es lassen sich grob zwei Vernetzungs-Cluster identifizieren, die nur lose miteinander in Verbindung stehen !] eine stark soziokulturell und privat-gemeinnützig dominierte Domäne und eine eher traditioneII-hochkulturell geprägte Szene

  • größte Herausforderung für Netzwerkarbeit = Finanzierungsknappheit sowie nicht ausreichende zeitliche Ressourcen

  • häufigste genannte Gelingensbedingung = Kommunikationsfähigkeit

  • Kooperationen beruhen vor allem auf persönlichen Beziehungen (39 %)

Kulturförderana/yse

  • Stadt Kassel verfolgt differenziertes, ausgewogenes System der Kulturförderung

    • z.B. Kultureinrichtungen in städtischer Trägerschaft, städtischen Beteiligungsgesellschaften bzw. finanziellen Beteiligungen an Institutionen Dritter, Stiftungen und Vielzahl an Kulturförderinstrumenten

    • Kulturförderinstrumente = Institutionelle Förderung und Projektförderung für Einrichtungen in nicht städtischer Trägerschaft, individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung, eigenständige Kulturfördermaßnahmen durch Kulturdezernat/Kulturamt, indirekte bzw. immaterielle Kulturförderung

  • Kulturförderung 2016 mit einer Gesamtsumme von knapp 25 Mio. Euro

    • mehr als 8 Mio. Euro (ca. % des HH des Kulturamtes) für Einrichtungen in städtischer Trägerschaft (aktuell oder in Untersuchungszeitraum)

    • ca. 20 Mio. Euro für Einrichtungen, an denen sich Stadt finanziell beteiligt

    • 1,74 Mio. Euro für Einrichtungen und Akteure in nicht städtischer Trägerschaft

    • 1,4 Mio, Euro = Institutionelle Förderung; 353.310 Euro = Projektförderung

    • jährlich werden mehr als 100 Projekte, Fördersummen zw. 200 und 20.000 Euro

  • Fördermittelverteilung der Stadt Kassel greift nachvollziehbar komplementär ineinander

    • nahezu alle Kunstsparten werden dauerhaft substantiell mit unterschiedlichen Förderarten gefördert

    • Musik ist die mit den meisten Mitteln geförderte Kultursparte [] 2016: 7,5 Mio. Euro

    • geringste Gesamtfördersumme erhielt die Sparte Film

Handlungsempfehlungen:

  • Strategien der Kulturförderung auf der Grundlage der KuKo entwickeln und kontinuierlich überprüfen (Prüfen: konzeptionelle Beschlüsse und Grundlagentexte, langfristige Förderziele etc.)

  • Stärkere Transparenz der Förderrichtlinien und Evaluationsmaßnahmen (Prüfen: nachvollziehbare, öffentlich einsehbare Förderrichtlinien, schriftlich fixierte Zielvereinbarungen und Evaluationsverfahren)

  • Informationsbereitstellung zu Fördermöglichkeiten verstärken (Website, Kulturförderbericht etc.)

  • Ausgewogenes Fördertableau erhalten — stärkere Förderung von Film und Literatur überprüfen

  • Bewusstsein für Musikstandort Kassel stärken da größte Fördersparte

  • Förderinstrumentenportfolio evaluieren und ggf. erweitern (Prüfen: Mehrjährige Förderung, Projektförderung, Antragsfristen mit anderen Förderern synchronisieren, Unterstützung der Kulturförderung durch externe (Kultur-)Expertinnen und Experten)

Vorläufiger Ziel- und Maßnahmenkatalog (5. Protokoll zum 3. Kulturworkshop):

  • Entwicklung einer gemeinsamen Handlungsmaxime – als Leitbild
    =Wandlungsfähigkeit und Offenheit als Grundhaltung
    -> „documenta—Motivation“ und Beuys‘ Idee der „sozialen Plastik“ als Leitmotiv

  • Frei-Räume – bedarfsgerechte Orte und Voraussetzungen für das kulturelle Schaffen in der Stadt (z.B. nachhaltige Erschließung und Sicherung von Kultur- und Kreativräumen, Eigenverantwortung und Selbstorganisation Akteure stärken, transparentes und zeitgemäßes Kulturförderverfahren auf den Weg bringen)

  • Kulturelle Stadtteilentwicklung und Teilhabe – dezentrale Konzepte, Akteure und Tandemprojekte (Sichtbarkeit und Austausch zwischen Stadtteilen stärken, Kulturangebote dezentralisieren, etc.)

  • Transkulturelle Öffnung und Dialog – Strategien, Formate Netzwerke (transkulturelle Projekte und Strukturen stärken, Generationendialog fördern, Barrieren in der Kommunikation verringern

  • Zeitgemäße Kommunikation und Digitalisierung – Kultur dauerhaft und teilhabeorientiert sichtbar machen (2.8. nachhaltige Lösung für digitales Kulturportal, regelmäßiger Austausch, Werbeschwerpunkte etc.)

 

V – Weitere Zeitplanung

  • Sommer 2018 – Fertigstellung des KuKo—Abschlussberichts & Übermittlung an die beschlussfassenden Gremien

  • Herbst 2018– Ziel: Beschlussfassung der KuKo—Empfehlungen in der Stadtverordnetenversammlung.

  • Beginn 2019- Umsetzung der verabschiedeten Kuko—Beschlüsse


5. Stand Stadtmuseum – 101.18.804 –
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.03.2018

Der Magistrat der Stadt Kassel wird gebeten, über den Stand und die
Entwicklungsperspektiven des Stadtmuseums im Ausschuss für Kultur zu
berichten.

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Vorsitzender Völler begrüßt Herrn Dr. Kai Füldner, Abteilungsleiter Städtische Museen. Herr Dr. Füldner berichtet über den Stand und die Entwicklungsperspektiven des Stadtmuseums. Im Anschluss beantwortet er die Fragen der Ausschussmitglieder.
Der Bericht von Herrn Dr. Füldner wird zur Kenntnis genommen.


6. Unterstützung Technikmuseum – 101.18.867 –

Gemeinsame Anfrage der Stadtverordneten Burmeister und Nölke, FDP

In den Beratungen zum Haushaltsplan 2018 wurde eine Unterstützung des Technikmuseums strikt abgelehnt. Hierfür sollte durch die Kulturdezernentin erst ein schlüssiges Konzept zum weiteren Vorgehen erarbeitet werden.
Wir fragen den Magistrat:
1. Liegt ein derartiges Konzept inzwischen vor und wie sieht es ggf. aus?
2. Welche konkreten positiven Signale des Eigentümers wurden vernommen, anhand derer sich langfristige Perspektiven ableiten lassen.
3. Welche finanzielle Unterstützung hat der Magistrat für die positiven Signale des Eigentümers in Aussicht gestellt?

Stadträtin Völker beantwortet die Anfrage.
Nach Beantwortung durch Stadträtin Völker erklärt Vorsitzender Völler die
Anfrage für erledigt.